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Oldtimer-Lexikon

Aston Martin
Vor über 80 Jahren eröffneten Lionel Martin und Robert Bamford in London eine Werkstatt. Sie hatten großen Erfolg Erfolg und entwickelten bald ein eigenes Fahrzeug. Martin hatte in der englischen Grafschaft Hertfordshire erfolgreich am Bergrennen von Aston teilgenommen - diese Veranstaltung gab ihrem neuen Fahrzeug den Namen. Das Aston Martin Originalemblem von 1920 bestand aus einem Kreis, mit den Buchstaben A und M. Seit den frühen Tagen des Automobils erfreute sich das Flügelmotiv großer Beliebtheit; so folgten auch dem Original zwei Embleme in dieser Form. Doch erst 1932 wurde das Emblem, das Vorbild des heutigen Logo. Der Entwurf hat die Zeit überdauert und weist im Wesentlichen keine bedeutenden Unterschiede zum heutigen Logo auf.
Im März 1915 wurde der erste Aston Martin zugelassen, ein Prototyp, der den Spitznamen „Coal Scuttle“ (Kohlenkasten) erhielt. Im Jahr 1925 verließ Martin sein Unternehmen; er starb 20 Jahre später bei einem Verkehrsunfall. Lord Charnwood hatte bereits mehrmals Aston Martin finanziell unterstützt und übernahm das Unternehmen.
Lord Charnwood hatte bereits mehrmals Aston Martin finanziell unterstützt und übernahm das Unternehmen. Gemeinsam mit Domenico Augustus Cesare Bertelli und William Somerville Renwick begann er im Oktober 1926 an einem neuen Firmenstandort an der Victoria Road in Feltenham, Middlesex, mit der Aston Martin Motors Ltd. neue Modelle zu bauen. Bertelli und Renwick brachten in das Unternehmen einen selbst entwickelten 1,5-Liter-Motor mit vier Zylindern ein. Lord Charnwood steuerte zumindest einen guten Namen bei. Auf dieser Basis entstanden ab 1927 nacheinander Aston Martins unter den Typenbezeichnungen „International“, „Le Mans“, „Mark II“ und „Ulster“.

Entwicklung des Markenlogos

Die berühmte Aston Martin Intercontinental-Serie wurde von Augustus C. Bertelli entwickelt und im Jahre 1927 eingeführt. Die Autos wurden in Feltham gebaut und von dem zeitgenössischen Overhead-Cam 4 (1930-35 mit 1.495 ccm und 56-85 PS sowie 1936-39 mit 1.950 ccm und 98-110 PS) angetrieben. Die Seirie war sehr sportlich und konnte viele Rennerfolge verzeichnen, z.B. in Le Mans.

1930 Aston Martin
Intercontinental

1930 Aston Martin
Intercontinental

1930 Aston Martin International Cockpit

1934 Aston Martin Le Mans

1934 Aston Martin Mark II

1934 Aston Martin Ulster

Viele der Chassis wurden geschaffen, um den Homologations- Anforderungen der Rennvorschriften gerecht zu werden - es ging um Modelle mit Speed. Viele führen auf Veranstaltungen wie den 24 Stunden von Spa oder der RAC Tourist Trophy. Zahlreiche Leistungsvarianten wurden in die Autos eingebaut. Rund acht 2-Liter-Autos wurden nicht verkauft. Aston Martin gab ihnen ein modernes Erscheinungsbild und einen aerodynamischen stromlinienförmigen Körper, um sie besser verkaufen zu können.
1937 Aston Martin
Speed-Model

1939 Aston Martin Type-C Speed Model

Der ehemalige Aston-Martin-Besitzer Gordon Sutherland und Konstrukteur Claude Hill blieben im Vorstand des Unternehmens, und schon 1948 begann man mit der Produktion des neuen Modells 2-Litre Sports als Drophead Coupé. Inoffiziell wird das Modell auch DB 1 genannt, wobei DB für David Brown steht.
Adler Primus Limousine

Adler Primus Cabriolet

Nun wollte sich Brown allerdings möglichst bald von dem noch aus Vorkriegszeit stammenden Bertelli-Zweilitermotor trennen. Zwei wesentliche Komponenten für ein Erfolg versprechendes neues Modell waren bereits vorhanden: das Fahrwerk aus dem „Atom“ und der Motor von Lagonda. Der in Grauguss gefertigte 2,6-Liter-Sechszylinder leistete 105 PS. Im April 1950 wurde der DB 2 angekündigt. Dieses neue Fahrzeug holte bereits im Juni, wieder einmal in Le Mans, den Sieg in der Klasse bis 3 Liter und den fünften Platz in der Gesamtwertung. Im Jahr darauf wiederholte der neue Leiter des Aston-Martin-Werksteams, John Wyer, mit seinen Fahrern den Erfolg.
1953 Aston Martin DB 2 Vintage

1952 Aston Martin DB2 Coupé

Der Österreicher Eberan von Eberhorst, der früher mit Ferdinand Porsche für die Auto Union konstruiert hatte, brachte 1951 den DB 3 auf die Räder. Daher finden sich bei diesem Wagen auch Porsche-typische Konstruktionsmerkmale: Doppelrohr-Leiterrahmen, Torsionsstabfederung und Längslenkervorderachse. Doch trotz technischer Finessen und einer Hubraumerhöhung auf 3 Liter war dem DB 3 kein sportlicher Erfolg beschieden. Von Eberhorst kehrte bald nach Deutschland zurück, um seine Arbeit bei der im Westen neu gegründeten Auto Union wieder aufzunehmen.
1958 Aston Martin DB 3
Tickford Coupé

Aston Martin DB 3

Aus Geldmangel dauerte es bis 1954, bis die Konstruktionsarbeiten am Nachfolger DB 4 begannen. Im selben Jahr bezog David Brown mit Aston Martin einen neuen Firmensitz in Newport Pagnell, bis heute die Heimat der Marke. Als der DB4 im Jahr 1958 auf der London Motor Show präsentiert wurde, besaß er elegante Linien aus dem Hause Carrozzeria Touring und einem neuen Sechszylinder-Aluminiummotor mit 3,7 Litern Hubraum von Tadek Marek. In den Jahren 1954 bis 1957 waren die Rennerfolge angesichts der scharfen Konkurrenz durch Ferrari, Mercedes-Benz, Jaguar und Maserati ausgeblieben. Zwischen 1957 und 1959 holten Aston Martins jedoch wieder zahlreiche Siege, unter anderem als Höhepunkt die Markenweltmeisterschaft 1959, und festigten ein für alle Mal das Image vom Rennwagen für die Straße.
1958 Aston Martin DB 4C Drophead Coupe


1960 Aston Martin DB4/GT_2


1961 Aston Martin DB4/GT Zagato Coupe


1961 Aston Martin DB4/GT Coupe

Das nächste Modell, der DB5, erschien im Oktober 1963 mit Vierlitermotor und der Wahl zwischen einer Dreistufen-Automatik oder einem manuellen Fünfganggetriebe von ZF. Mit diesem Wagen legte Aston Martin erstmals wieder den Schwerpunkt von der Rennpiste auf die Serienproduktion. Die Nachfrage stieg, Aston Martin war endgültig in den Kreis der exklusiven Sportwagen-Serienhersteller aufgestiegen. Die Produktion wurde verdoppelt, und eines der 1021 produzierten Exemplare festigte noch mehr den Ruhm der Marke: In den James-Bond-Spielfilmen Goldfinger von 1964 und Thunderball von 1965 war ein DB 5 der Dienstwagen von 007
1964 Aston Martin DB 5 Coupe

1964 Aston Martin DB 5 Coupe

Schon 1965 folgte der DB 6, der in der weiterentwickelten Form als Mk II bis 1970 im Angebot blieb. Erstmals unter der Ägide von David Brown bot man unter der Bezeichnung „Volante“ auch eine Cabrioletversion an, immerhin mit elektrisch betätigtem Verdeck – eine Premiere in einem europäischen Serienfahrzeug. Der DB 6 präsentierte sich auch neuerdings als echter Viersitzer.
1967 Aston Martin DB 6

1967 Aston Martin DB 6

Abweichend davon wurde die Bezeichnung Vantage zwischen 1972 und 1973 für ein eigenständiges Modell verwendet. Es handelte sich hierbei um ein Fahrzeug, das zwischen 1967 und 1972 als Aston Martin DBS verkauft worden und mit einem modifizierten Reihensechszylinder ausgestattet war. Dementsprechend wurde aus dem Aston Martin DBS der Vantage, während das ansonsten baugleiche Achtzylinder-Modell DBS V8 zum Aston Martin V8 Saloon wurde.
1967 Aston Martin
Vantage 2

1967 Aston Martin
Vantage 2

© Fotos: www.wickipedia.de; www.conceptcarz.com; www.remarkablecars.com; Thomas Romen
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15.06.2010