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Abarth

Das Unternehmen Abarth & Co wurde 1949 in Bologna von Carlo (eigentlich: Karl) Abarth, einem in Italien lebenden österreichischen Motorradrennfahrer und Unternehmer, und Armando Scagliarini gegründet. Der Firmensitz wurde bald nach Turin verlegt.
Beim Bau eigener Modelle spezialisierte man sich auf kleinvolumige Sportwagen. Bekannt wurde die Firma aber als Automobiltuner. In den 1950er und 1960er Jahren wurden Fahrzeuge von Fiat, Simca und Alfa Romeo renntauglich gemacht. Für den Rennstall Abarth fuhren Fahrer wie:
Johann Abt, Kurt Ahrens, Ernst Furtmayr, Hans Herrmann (ASC-Mitglied), Arturo Merzario, Jochen Neerpasch, Hans Ortner, Walter Röhrl.
Der Abarth Fiat 750 GT war hauptsächlich für den Renngebrauch konzipiert. Doch es gab auch normale Strassenversionen. Der bekannteste ist sicherlich der Abarth Fiat 750 GT Zagato. Die Leistungen der Wagen entsprachen dem Abarth Fiat 750 GT. Sie waren nicht gerade berauschend aber für die damalige Zeit recht beachtlich. Denn durch die Verwendung vieler Abarth Tuningteile und einem kleinen Gesamtgewicht (600 kg) waren die 750 GT’s rund 130 km/h schnell. Wegen der beiden Lufthutzen auf dem Heck hatte er schnell den Spitznamen "Double Dubble" bekommen.
Abarth Fiat 750 GT Zagato

Abarth Fiat 750 GT Zagato
Der Scorpione basierte auf einem Fiat 850 Sport. Jedoch wurde hierfür hauptsächlich das Chassis übernommen, während der leistungsgesteigerte Motor aus dem Fiat 124 stammte. Der 1,3 Liter 4-Zylinder Reihenmotor leistete rund 75 PS. Bei einem Gewicht von gut 650 Kilogramm reichte das für eine Spitze von 185 km/h. Es gab ihn in 2 Versionenen Abarth 1300 Scorpione S und Fiat Abarth 1300 Scorpione SS. Der Scorpione war wohl eines der letzten Fahrzeuge das Abarth noch baute, bevor die Firma 1971 komplett von Fiat übernommen wurde.
Abarth 1300 Scorpione
Das Modell Abarth 205 wurde 1949 entworfen und ab 1951 gebaut. Es schöpft seine Leistung von immerhin bis zu 78 PS aus 1188 ccm Hubraum, welcher sich auf 4 Zylinder verteilt. Das Leergewicht beträgt 820 kg und der Wagen realisiert ein maximales Drehmoment von 91 nm.
1950 Abarth 205 Monza

1950 Abarth 205 Monza
1963 erschien der Abarth 595 SS auf der Basis des FIAT 500 D.Mit dem Einstieg in die 700 ccm- Rennklasse entwickelte Abarth zusätzlich einen 698 ccm Motor mit Solex 34 PBIC Vergaser und nannte den damit ausgestatteten Wagen 695 SS Berlina. Bei 5.200 u/min leistet dieser Motor 38 PS und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 144 km/h. Ausgestattet mit am Bug montiertem Ölkühler, einer speziellen Fronthaube sowie verstärktem Fahrwerk dominierte der 695 SS langfristig die Wettbewerbe seine Hubraumklasse.
Fiat Abarth 695 SS
Einige Beispiele der Abarth Sportwagen im Renneinsatz mit Hans Herrmann.

Unser Clubmitglied Hans Herrmann im Abarth 1600
auf der Targa Florio 1965, wo er Klassenerster und 6. im Gesamtklassement wurde.

Hans Herrmann am 23.05.1965 beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring auf einem Abath 200 OT.

Hans Herrmann im Abarth 2000 GT in Aspern 1965. Kalssenerster und Gesamtdritter.

1962 startet Hans Herrmann erstmals mit einem Abarth. Hier der Fiat Abarth 1000.
© Fotos: www.wickipedia.de; www.italian-classics.net; cabrionews.de; www.wickimedia.com; www.motor-klassik.de; www.upercars.net; www.francislombardi.org
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15.06.2010